Bau des zweiten Bootshauses unterhalb der Haster-Schleuse

Im Frühjahr 1921 begann für den Osnabrücker Ruder-Verein das erste Renntraining, es wurde ein Rennvierer bestellt und eine Trainingsmannschaft verpflichtet, der u.a die Kameraden Schäffer jr. Pritzbuer, Roemer und Gürth angehörten. Schon früh wurde erkannt, das für ein ordnungsgemäßes Training die Strecke im Hafen nicht ausreichte und somit keine regattareife Mannschaft ausgebildet werden konnte.

Heinrich Welp, ein Osnabrücker Geschäftsmann, regte im gleichem Jahr den Bau eines neuen Bootshauses an. Es soll westlich der Haster-Schleuse entstehen. Verhandlungen mit dem Grundstückseigentümer, Baron Ostmann von der Leye, haben Erfolg. Der ORV darf auf der Südseite des Zweigkanales bauen.

Am 05 März 1922 beginnen die Arbeiten auf dem zunächst gepachtetem Grundstück, im Frühjahr 1923 zieht der ORV in das neue Bootshaus ein. Ein Jahr darauf baut der ORV zwei weitere Hallen.

Im Jahr 1926 kann der ORV dem Baron Ostmann von der Leye ein Tauschgrundstück anbieten, wodurch die Ruderer erstmalig Grundstückseigentümer werden.

Hier im Bild ist das zweite Bootshaus des ORV ’s zu sehen, das unterhalb der Haster Schleuse gelegen hat.